• Was ist Mediation
  • Das bieten wir an
  • Grundregeln Mediation
  • Vorteil des Rechtsanwalts als Mediator

Was ist Mediation

Mediation ist ein strukturiertes freiwilliges Verfahren zur konstruktiven Beilegung eines Konflikts. Die Konfliktparteien wollen durch Unterstützung einer dritten „allparteilichen“ Person (dem Mediator) zu einer gemeinsamen Vereinbarung gelangen, die ihren Bedürfnissen und Interessen entspricht. Der Mediator trifft dabei keine eigenen Entscheidungen bezüglich des Konflikts.

Zukunftsweisend: Beziehung erhalten und Zukunft gestalten

Der kooperative Charakter der Mediation macht am Ende nicht nur für diesen konkreten Konflikt einen guten „Deal“ möglich. Die konfrontative Grundhaltung wird durch die Mediation aufgelöst und ermöglicht Ihnen, die private, geschäftliche oder familiäre Beziehung in der Zukunft fortzusetzen.

Günstig: Gesicht gewahrt und Geld gespart

Gerade in engen wirtschaftlichen oder persönlichen Beziehungen ist es häufig von größter Bedeutung, dass beide Parteien bei dem Streit ihr Gesicht wahren können. Mediation hinterlässt keine persönlichen Verlierer, sondern echte Partner, die ihre Beziehung gerettet und ob des Kostenvorteils der Mediation gegenüber einem Gerichtsverfahren mit unsicherem Ausgang eine Menge Geld gespart haben.

Vertraulich: Vertraulichkeit statt Markttransparenz

Konflikte und ihre Berichterstattung interessieren die Öffentlichkeit. Eine Gerichtsverhandlung ist öffentlich – und damit sind Geschäftspartner, Wettbewerber, Hausbanken, Kollegen, Angehörige oder Nachbarn unerwünschte Zaungäste Ihres Konfliktes. Ganz anders bei der Mediation: Sie geschieht diskret, ohne jede Beteiligung Dritter. Damit ist gewährleistet, dass Gesprächsinhalte, Verhandlungsdetails oder auch gezeigte Emotionen ihre höchstpersönliche Angelegenheit bleiben.

Das bieten wir an

  • Wirtschaftsmediation
    • Gesellschafterkonflikte
    • Konflikte im Bereich der Abwicklung von M&A- Prozessen (Unternehmensverkauf)
    • Konflikte im Bereich der Refinanzierung
    • Konflikte mit Geschäftspartnern oder Wettbewerbern
    • Konflikte in Teams/ im Joint-Venture
    • Konflikte zwischen Organ und Gesellschaft
    • Konflikte auf Managementebene
  • Erbmediation
    • Auseinandersetzungen über den nicht geregelten oder den unklar geregelten Nachlass
    • Konflikte bei der Unternehmensnachfolge
    • Differenzen über die Bewertung eines Unternehmens
    • Konflikte in der Erbengemeinschaft
    • Streit im Lichte einer Nachlassregelung

Grundregeln Mediation

  1. Vertraulichkeit des Verfahrens
    Die Parteien und der Mediator verpflichten sich zur Verschwiegenheit.
  2. Freiwilligkeit der Teilnahme
    Die Parteien entscheiden freiwillig, ob sie eine Mediation durchführen oder auch beenden wollen. Die Freiwilligkeit besteht zu jeder Zeit d.h. ein Verfahren kann von jeder Partei zu jedem Zeitpunkt ohne die Nennung von Gründen beendet werden.
  3. Allparteilichkeit des Mediators
    Der Mediator unterstützt die Parteien bei der Lösung, er ist aber von den Parteien unabhängig und versucht die Interessen beider Parteien zu ermitteln.
  4. Eigenverantwortlichkeit der Teilnehmer
    Die Parteien entwickeln mit Unterstützung des Mediators ihre Lösung selbst. Im Falle der Mediation durch einen Rechtsanwalt besteht die Gewissheit, dass dieser undurchführbare Lösungen bereits zu einem frühen Stadium erkennt. Eine rechtliche Beratung durch den Mediator erfolgt jedoch nicht. Diese wird durch externe Rechtsanwälte der Parteien entweder punktuell oder als Mediationsbeteiligte erbracht. Das Verfahren legen die Parteien fest.
  5. Vollständige Informiertheit
    Kenntnisse aller für den Fall relevanten Tatsachen („harte“ Fakten) und der weiteren Pläne („weichen“ Fakten).
  6. Ergebnisoffenheit der Beteiligten
    Ziel ist es durch die Überwindung gewohnter Denkmuster zur Erweiterung des Verhandlungsspielraums zu kommen und damit vielfältigere Lösungsoptionen zu erhalten. Diese sind dann Basis für eine für elle Beteiligten passende Vereinbarung.

Vorteil des Rechtsanwalts als Mediator

  • Rechtskenntnisse des Mediators im Hinblick auf die Durchführbarkeit von Lösungsansätzen im konkreten Konfliktfall.
  • Mediator spricht die Sprache der Rechtsanwälte, die die Parteien im Mediationsverfahren begleiten.
  • Mediator erkennt, wenn eine der Konfliktparteien von der anderen Konfliktpartei übervorteilt werden soll und kann in diesem Fall der betreffenden Partei anraten, Rechtsbeistand zu suchen.
  • Mediator kann eine Abschlussvereinbarung formulieren, die dann von einem Notar oder den beratenden Rechtsanwälten verstanden und im Sinne der Beteiligten umgesetzt werden kann.